Lasst hier bloß keine „Ketzer“ rein! |
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Graf Magnis hatte sich Verstärkung geholt. Einen leibhaftigen Domkapitular hatte er mitgebracht: Wilhelm Heinz, in der Diözese Würzburg für „Seelsorge“ zuständig, dazu den Medienreferenten Berthold Lutz und den Chef der Pressestelle der Diözese, Werner Häußner. Und der Graf hatte auch ein „Beweisstück“ dabei: einen Rettich, erworben einige Tage zuvor am Marktstand des von Nachfolgern des Jesus von Nazareth betriebenen Hofes in Arnstein. Nach ein paar Tagen sah der Rettich natürlich nicht mehr ganz so frisch aus – was den Reporter der Deutschen Presseagentur prompt dazu veranlasste, ihn als „ausgesprochen mickrig“ zu bezeichnen. Was dann wiederum im Ingolstädter Donau-Kurier (am 17.7.1984) zu der „ausgesprochen“ hämischen Überschrift führte: „Ein mickriger Radi als Beweis für Geschäfte im Namen Jesu“. |
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